Ist Schreiben eine einsame Angelegenheit?

Für manche Autoren mag es zutreffen: Sie verfassen ihre Texte ganz allein, sei es im stillen Kämmerlein, unter einem blühenden Apfelbaum oder in einem belebten Café.

Aber nicht jeder liebt die Einsamkeit. Ich bin sehr froh über meine wunderbare Schreibgruppe. Gemeinsam macht es (zumindest mir) einfach mehr Spaß.

Abgesehen von der Textarbeit (Stichwort: Alphaleser, Betaleser, Probeleser) kann man sich beim entspannten Plaudern / Chatten / im eMail-Verkehr über neue Ideen austauschen, Lust und Frust – oder vielleicht je nach Laune auch mal Kochrezepte teilen, um zwischendurch auf andere Gedanken zu kommen.

Der Austausch unter Gleichgesinnten ist sehr befruchtend. Denn, ganz ehrlich, wer, außer einem Autoren kann die Faszination des Schreibens nachvollziehen?

Wer keine Schreibgruppe um sich geschart hat, kann bei dieser Aktion von book-camp.net profitieren:

Das book-camp bietet euch daher die Chance, Feedback von einem erfahrenen Autor für einen eurer Texte zu bekommen, um neue Ideen und Inspirationen zum Überarbeiten zu erhalten.

Bis zum 4. September läuft die Bewerbungsfrist.

Viel Glück!

4 Gedanken zu “Ist Schreiben eine einsame Angelegenheit?

  1. Hallo Katharina, für mich lautet die Antwort auf Deine Frage: ja und nein. Ich schreibe für mich allein (je einsamer desto besser) und freue mich dann hinterher auf den Austausch mit Gleichgesinnten. Textarbeit, Gedankenaustausch und einfach mal nur über das schlechte Wetter schimpfen, macht das Schreiben für mich (wenn mir danach ist) zu einer sehr kommunikativen Angelegenheit. Liebe Grüsse
    Bianca

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  2. Guten Abend noch mal! Hatte diesen Post doch schon gelesen. Danke für das Erinnern! Nun, es ist ja eine virtuelle Autorengruppe. (Das ist keine Abwertung!) Was würdest Du sagen, wenn Du jeden Monat Autorinnen und Autoren live und in Farbe in einer urigen Kneipe triffst, die sich eigene Literatur vortragen und dann gemeinsam Verbesserungsvorschläge besprechen? Oder nur den „Daumen hoch“? Bei denen die Abende lang werden und es auch nicht nur „Autorenthemen“ gibt sondern auch noch anderen Spaß dabei? Ich mache das 20 Jahre und bin somit das „Urgestein“ dort, alle anderen sind erst später dazu gekommen. Jeder hat die Freiheit, vorzustellen, was er möchte. Wem mal nichts einfällt, für den sind unsere „Hausaufgaben“: möglichst wahllos gefundene Stichwörter. Oft ist es super spannend, was der Einzelne daraus gemacht hat. Klar, selbst bei einer überschaubaren Anzahl von Teilnehmern und nur einem Termin im Monat ist das Diktat des Kalenders manchmal gnadenlos …

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    • Das klingt total toll! Ich beneide dich, aber leider wohnen meine Leute nicht „ums Eck“. Allerdings habe ich mich mit zweien schon mehrmals getroffen und es war TOLL! Wir haben über alles mögliche gequatscht und die Zeit flog nur vorbei! Danke für die Erinnerung, wir müssen das dringend wiederholen!

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  3. Siehst Du, auch „in echt“ passiert noch was … Ich gebe aber zu, dass unsere Stadt eher prädestiniert ist für eine lebendige Literaturszene als anderswo, allein schon wegen der vielen Studenten. Als ich zwei Jahre später nach Gründung dieser Autorengruppe hinzukam, waren wir fast alle Studenten. Heute hat „Sem;kolon“ keine Studenten mehr als Teilnehmer, obwohl wir nicht dagegen wären. Auch Veröffentlichungen sind keine Voraussetzungen, um mitzumachen.

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