2015 – DAS Jahr für Melwyn und mich

29.12.2015 – allerhöchste Zeit für einen Jahresrückblick.

Vor allem für ein Jahr, das so viel Aufregendes und Neues gebracht hat!

Doch hier im Detail der

Jahresrückblick 2015

Januar 2015

Irgendwann Mitte Januar rief meine Freundin Andrea mich an und fragte mich nach dem neuesten Stand der Dinge bezüglich meiner Schreiberei.

Ich beklagte mich darüber, dass mein Erstling nach anfänglichem Interesse bei keiner Agentur einen Treffer landen konnte und berichtete ihr von meinem Vorhaben, den Stoff einer Kurzgeschichte zu einem den Verlagsvorgaben eines kleinen Spartenverlags entsprechenden Umfang aufzubauen.

Und dann erzählte ich ihr von dem Zeitungsartikel über die Neu-Interpretation der Kölner Sankt-Ursula-Legende, und dass mich sofort die Frage gepackt hatte: „Wenn das alles so war – was wurde dann aber aus der 13. Jungfrau?“ – und wie ich mir vorstellen könnte, wie es mit der dann weitergegangen sein könnte.

„Das klingt gut“, meinte meine Freundin. „Schreib das doch!“

„Ja“, sagte ich. „Aber erst einmal die Kurzgeschichte aufbohren.“

Tja, falsch gedacht – zwei oder drei Nächte später verfolgte mich Melwyn (damals noch namenlos) im Traum und zeigte mir die Wendepunkt-Szene von DIE 13. JUNGFRAU.

Ich erwachte also am Morgen des 25. Januar 2015 schweißgebadet, schrieb das Fragment auf und schickte es mit der bangen Frage: „Meinst du, das liest überhaupt jemand?“ an meine liebe Autorenkollegin Bianca Riescher.

Umgehend kam eine Mail von ihr zurück. „Ja, schreib das, das klingt gut! Das Präsens und die Ich-Perspektive sind zwar nicht meins – aber ehrlich gesagt habe ich das erst nach einer guten halben Seite bemerkt, so spannend war das geschrieben.“

Und so fing alles an …

Februar 2015

Im Februar packte mich dann der Ehrgeiz, wenn ich nur schnell genug schriebe, könnte ich ja mit DIE 13. JUNGFRAU beim Autorenpitching veranstaltet vom BVjA auf der Buchmesse in Leipzig mitmachen.

Wenn die mich auswählen würden – aber dazu brauchte ich erst einmal ein Manuskript, das der Rede wert war, also schrieb ich wie blöd und kippte Exposé und Leseprobe auf den letzten Drücker in das Bewerbungsverfahren ein.

März 2015

Anfang März – ich hatte schon mit gar keiner Antwort mehr gerechnet – erreichte mich die Zusage, dass ich für zwei Verlage einen Slot erhalten hätte. Nun packte mich die Panik, zuallererst rief ich mal bei den Verlagen an, denn ich hatte keinen Plan, was ich da mitnehmen sollte (eine ausführliche Mail kam dann etwas später, aber in meiner Hektik …)

Jedenfalls hatte ich damals das erste – total nette – Gespräch mit Frau Stipetic von Schruf&Stipetic und schon damals dachte ich „ach, wenn das bei denen klappen könnte – die klingt so freundlich und kompetent und scheint total auf meiner Wellenlänge zu schwimmen!“

Ja, und dann fuhr ich in einer Gewaltstour mit meiner Freundin Walli und meinem Sohn nach Leipzig, datete die beiden Verlage und darüber hinaus noch einen – und fuhr guter Dinge wieder nach Hause.

Binnen kürzester Zeit erreichte mich dann per Mail die Anforderung des Gesamtmanuskripts – leider von dem anderen Verlag, bei dem ich vorgesprochen hatte. Und er verlangte Exklusivität der Prüfung.

Was ich mit etwas Bauchgrummeln zusagte – schließlich war er ja der erste. Und als Frau Stipetic dann kurze Zeit später ebenfalls das Gesamtmanuskript (das ich ja überhaupt erst noch fertig schreiben musste) haben wollte, habe ich ihr schweren Herzens abgesagt.

April und Mai 2015

Die beiden Monate gingen mit Fertigstellung der Rohfassung und Überarbeitung in meiner wunderbaren Schreibgruppe vorüber.

Juni 2015

So konnte ich Anfang Juni mein überarbeitetes Gesamtmanuskript mehr als zeitgerecht (ich hatte als Fertigstellungstermin „Juli“ angegeben) an den Verlag einsenden.

Per Mail erhielt ich eine Eingangsbestätigung und dann, gut 14 Tage später, per Post einen (als solchen bezeichneten) Formbrief mit der Absage („aufgrund der Vielzahl an unverlangt eingesandten Manuskripten …“).

Ich war ziemlich enttäuscht über die Form der Absage und um mich auf positivere Gedanken zu bringen, sprach ich umgehend bei den anderen Verlagen, die in der Zwischenzeit Interesse gezeigt hatten, auf den AB und teilte mit, dass das Gesamtmanuskript wieder frei sei.

Die spontane Begeisterung, mit der Frau Stipetic von Schruf&Stipetic dann reagierte, hat mir schlagartig wieder gute Laune verschafft!

Juli 2015

Und gut 14 Tage später, am 13. Juli 2015, erreichte mich dann ihre Nachricht, dass sie mein Debüt gerne herausbringen würden.

August und September 2015

Die Sommermonate verliefen dann eher geruhsam, ich schrieb abwechselnd an meinem „Die Magd“-Plot und an der Fortsetzung zu DIE 13. JUNGFRAU weiter.

Gleichzeitig suchte ich schon einmal nach ersten Rezensenten und fand dabei wunderbare Blogger wie ninespo und nenatie.

Oktober und November 2015

Diese Monate steckten voller Aktivität. Neben dem wunderbaren Lektorat und Korrektorat, das ablief, organisierte ich Blogger für die Blogtour, von denen einige (Tausend Leben, Sunnys Bücherschloss, Hellis Bücherland und Stöberkiste – buchtastische Welten) mir inzwischen richtiggehend ans Herz gewachsen sind.

Am 30.11.2015 – gerade mal etwas mehr als 10 Monate, nachdem ich die ersten Sätze zu DIE 13. JUNGFRAU geschrieben habe – erschien dann mein Debüt als eBook only.

Dezember 2015

Im Dezember lief zunächst mal die Blogtour, danach habe ich mich weiter bemüht, eifrig die Werbetrommel für mein „Baby“ zu rühren und darüber einige sehr nette Autorenkollegen (Karin Seemayer und Cornelia Briend) näher kennengelernt – und eine leibhaftige Leserin kennengelernt!

Mein Blog wurde für den Liebster Award nominiert und nun ist es Zeit für mich, dieses überaus ereignisreiche Jahr Revue passieren zu lassen.

 

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