Buchbesprechung: Tausend Leben

Wieder einmal Sonntag, Zeit eine weitere Buchbesprechung vorzustellen.
Ganz besonders habe ich mich über die Altersempfehlung ab 16 gefreut, für mich war es nämlich sehr schwer, das einzuschätzen.

Als Autorin ist es auch immer sehr wohltuend, auf Leser zu treffen, die eine innere Verbindung zu Melwyn verspüren zu scheinen und die verstehen, dass sie das Kind ihrer Zeit ist (und eben keine moderne Frau, die nur vor der Kulisse des Frühmittelalters handelt).

Es freut mich immer sehr, wenn jemand bereit ist, sich wie Renesmee ganz und gar auf das Buch und auf Melwyn als sicherlich nicht einfache Protagonistin einzulassen.

Denn so hatte ich mir es gewünscht – dass die Leser mit Hilfe des Buchs eine Zeitreise antreten können. Aber lest selbst.

Blog: Tausend Leben Rezension vom 29.12.2015
Bewertung star-orange-fullstar-orange-fullstar-orange-fullstar-orange-fullstar-orange-full

Erster Satz
Der Himmel schickt mir einen Gruß aus Cornwall.
Letzter Satz
Wirklich!
Meinung
Ich wurde eindeutig nicht enttäuscht.
Schon auf den ersten Seiten bekommt man seine Lieblinge in die man sich so richtig hineinversetzen kann und mit denen man bei allem mitfühlt.

Für zartbesaitete Gemüter ist das Buch allerdings nichts, denn es geht hier zum Teil ganz schön zur Sache. […]
Von einer unschuldigen Jungfrau wird Melwyn zu einer Schildmaid und erkämpft sich ihr Ansehen in einer Welt, die noch rein von Männern regiert wird. Auch wenn sie die Vergangenheit immer wieder einholt, versucht sie tapfer zu sein und in die Zukunft zu blicken um am Ende ihr großes Glück zu finden.

Die 13. Jungfrau ist ein gelungener Debütroman von Katharina Münz, der sowohl zum Lachen als auch zum Weinen bringt.
Fazit
Die Wende in der Mitte hat mir sehr gut gefallen und hat dem Buch das gewisse Etwas verliehen. Ich würde das Buch jederzeit wieder lesen, was bei mir sehr selten bei einem Buch vorkommt und bin schon jetzt sehr gespannt auf die Fortsetzung.

mehr lesen ->

Es war die erste Rezension, die mein „Baby“ DIE 13. JUNGFRAU erhielt, sie hat die Latte verdammt hoch gehängt und – wenn ich mir die inzwischen eingegangenen Rezensionen ansehe – auch die allgemeine Marschrichtung aufgezeigt.
Danke, sowas freut das Autorenherz!

Ein Gedanke zu “Buchbesprechung: Tausend Leben

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