Autoren- (& Blogger-)ABC #fürmehrvernetzungimnetz

Meine liebe Kollegin Sandra Pulletz hat mich für diese Challenge nominiert und ich freue mich sehr, sie so kurz vor der Veröffentlichung von „Aus der Zeit gefallen – Thórsteinn vs. Charlotte Teil 1“ annehmen zu können!

Jeder kann mitmachen, egal ob Autor, Blogger oder Buchwurm, für #fürmehrvernetzungimnetz! Deshalb: Fühlt euch angesprochen!

Die Fragen dürfen natürlich verändert werden (z. B. wenn ihr Bücherwürmer seid)

Ich nominiere hiermit meine lieben Kolleginnen und zwei fabelhafte Bloggerinnen:
Ava Blum Bo Leander (Autorin)
Nadja Bickhardt (Bloggerin)
Ninespo (Bloggerin)
Karin Seemayer (Autorin)
Katharina Mosel (Autorin)

Und hier kommt schon mein Autoren-ABC!

Autor werden …

… war einfach unvermeidlich. Ich meine, wer sonst, wenn nicht ich, wäre so verrückt, auf die Idee zu kommen, seine Leser wie Scottie von der Enterprise geradewegs in die Köpfe frühmittelalterlicher Protagonisten zu „beamen“?

Mein Bücherregal ist …

… endlich etwas leerer, seitdem ich mich überwunden und unzählige Kisten voller (hauptsächlich) Krimis zum öffentlichen Bücherregal gebracht habe.
Deshalb liebe ich E-Books. Die nehmen nur so wenig Raum ein auf externen Festplatten (die auch immer kleiner werden).
Nur Fachliteratur und Ausstellungskataloge müssen bei mir immer noch in Papierform sein!

Im Café …

… findet man mich, wenn ich es irgendwie einrichten kann, mindestens einmal alle 14 Tage. Denn wenn die Barista nicht irgendwer ist, sondern eine meiner besten Freundinnen, die ich sogar als Metbrauerin „Hallbjörg“ in Die 13. Jungfrau sowie Falkenherz – Bewährung der Schildmaid verewigt habe … dann darf ich sie nicht so sehr vernachlässigen!

Danke …

… an so viele: meine Familie, Freunde, Autorenkollegen, Blogger und Unterstützer!
Danke für eure Geduld, eure Hilfsbereitschaft, für wundervolle Rezensionen.
Und: Danke an die Leser! Ohne euch müssten meine Figuren nach dem Schreiben auf ewig in ihren Büchern schlafen!

Besonders einfallsreich …

… finde ich die Erfinder und Macher der interaktiven Lese-App „SNIPSL“. Nicht nur als Autor, wo man tolles Feedback für seine vorab vorgestellten Textschnipsel bekommt, sondern auch als Leser bin ich regelrecht süchtig nach dieser App geworden!

Die schönste Formulierung …

… schrieb mein Papa selig mir ins Poesiealbum. Aber da ich nicht abgemahnt werden möchte und der Rechteinhaber der Aphorismen von Erich Kästner das sehr streng ahnden lässt, gibt es als müden Ersatz etwas aus meiner eigenen Feder für euch:

»Verflucht, Frau, du bist mein Held!« aus Falkenherz – Bewährung der Schildmaid

Geschichten schreibe ich …

… weil die Figuren in meinem Kopf sonst keine Ruhe lassen!

Helden …

… treten vor allem dort auf, wo man sie nicht vermutet!

Die besten Ideen …

… springen mich nach wie vor im Traum an!

Das Jahresziel …

… ich würde gerne Aus der Zeit gefallen – Thórsteinn vs. Charlotte mit den Auskopplungen 2 und 3 komplettieren.

Kaffee oder Tee?

Kaffee. Tee höchstens Roibusch. Im Winter. In den Niederlanden. Vorm prasselnden Gaskaminfeuer mit Blick aufs zugefrorene Ijsselmeer.

Meine liebste Lesezeit …

… im Zug oder Auto (als Beifahrer auf der Rückbank – nicht am Steuer!!!)

Für die Magie des Alltags …

… nehme ich mir morgens und abends Zeit. Kerzen anzünden auf meinem Hausschrein.

Notizbücher …

… was ist das?

Ohne das Schreiben …

… komme ich mir inzwischen irgendwie unvollständig vor.

Planung ist …

… wichtig. In Maßen. Zu viel davon zerstört die Kreativität.

Ein quälender Moment beim Schreiben …

… ist, wenn ich schreiben will, aber nicht kann, weil ich etwas anderes machen muss.

Recherche …

… ist sozusagen mein zweiter Vorname.

Mein Schreibgerät …

… ist mein wunderbares Dell Latitude E5440. Mit frisch entrümpelter Festplatte ist es wieder herrlich schnell!

Die häufigsten Tippfehler …

… habe ich beim Blind-Tippen der Zahlen. Deshalb schau ich jetzt immer!

Unaussprechliche Fantasy-Namen …

… wurden mir schon ein paarmal vorgeworfen. Aber erstens sind Namen wie Ifill Ögmundursson, Bjørgyn Eldjárnsson und Thórsteinn Prýthisson keine Fantasy, sondern authentisch. Zweitens gibt es in meinen Büchern immer Hinweistafeln zur Aussprache vorneweg. Und drittens finde ich die ewigen Eriks, Leifs und Ragnars in den üblichen Wikingerromanen furchtbar einfallslos.

Verlag oder Selfpublishing?

Nach der überaus hervorragenden Zusammenarbeit mit dem Verlag (*hüstel*) bin ich jetzt voller Überzeugung Selfpublisher.

All meine Veröffentlichungen findest du auf meiner Amazon-Autorenseite.

Wegstreichen …

Jaja, ich weiß. Angeblich muss man ja, laut diversen Schreibratgebern und auch Bestsellerautoren, un-be-dingt mindestens ein Drittel der Rohfassung wegstreichen. Und den Anfang sowieso.
Aber bin ich etwa wie alle anderen?
Nein, ich schreibe ökonomisch, deshalb wachsen meine zunächst knapp formulierten Rohmanuskripte bei der Überarbeitung um gut 10 % an.

Xtrem penibel …

… war ich früher beim Lesen. Wehe, wenn da eine Kleinigkeit nicht stimmte!
Inzwischen übe ich mich in beginnender Altersweisheit, sprich, wenn der Autor etwas so fesselnd schreiben kann, dass ich es zu glauben bereit bin, dann schlucke ich auch den größten Mist.

Yin und Yang – Gut und Böse …

… mit der Dualität Gut gegen Böse kann ich irgendwie nichts anfangen. Für mich macht es den Reiz meiner Figuren aus, dass sie eben nicht eindimensional der einen oder anderen Seite zugerechnet werden können, wie eben im Leben auch.
Auch Yin und Yang – sei es die feminine Seite im harten Kerl, die Kriegerin in der zarten Frau, das verletzte Kind im Erwachsenen oder die Altersweisheit im Wahrheit verkündenden Kindermund. Das Leben ist Vielfalt, nicht Einfalt, und nicht nach stumpfen Einsortierungen zu leben.

Ein eigenes Schreib-Zimmer sähe so aus:

Ich glaube, ich brauche keines. Anderes wäre wichtiger. Gesundheit für die Meinen. Freiheit und Sicherheit. Weltfrieden (womit ich keinen Friedhofsfrieden unter der Flagge einer bestimmten Weltanschauung meine).
Nein, es ist gut so, wie es ist. Dass ich dort schreibe, wo meine Liebsten sind.

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