#Autorenwahnsinn #SommerlochEdition Tag 24 | Mein Lieblingszitat

Es ist so schwer, ein Lieblingszitat aus seinem eigenen, aktuellen Manuskript auszusuchen.

Deshalb nehme ich einfach die Stelle, die mir meine wunderbare Alphaleserin
Ava Blum Bo Leander mit den Worten das ist ein echter ‚Münz‘, sehr schön kommentiert hat:

Damit es besser wirkt, hier das Zitat im größeren Zusammenhang (Thórsteinn und Charlotte üben sich im Babysitting):

»Meinftu?« Ich nehme schnell einen Schluck Cappucino, um das letzte – riesige – Kuchenstück, das ich mir in den Mund gestopft habe, herunterzuspülen.

Thórsteinn sagt nichts, sieht mich nur an und zerteilt dann voller Konzentration Spiegelei, Fleischkäse und Brot auf seinem Teller. »Wir hätten wohl besser in der Nähe des Hauses deiner Vertrauten bleiben sollen.«

Bei Maike? »Wieso denn?«

Thórsteinns spöttischer Tonfall trifft mich im Nacken, als ich mich zu der Tasche beuge, die am Kinderwagen befestigt ist. »Weil es die Mutter oder eine Amme benötigt, um einen Säugling zu nähren?«

»Oder die Segnungen des industriellen Zeitalters.« Mit einem Grinsen stelle ich eine Thermoskanne sowie das Fläschchen auf dem Tisch ab, in das Maike bereits die notwendige Menge Milchpulver gefüllt hat. »Kannst du die Milch zubereiten, während ich Jasper schon mal rausnehme? Einfach einen Schluck Wasser hineinschütten, zuschrauben und gut schütteln. Danach auffüllen bis zu dem Strich, neben dem 125 steht.«

»Nú … undarligur … sithvenja«, schimpft Thórsteinn leise vor sich hin, während er überaus sorgfältig meinen Anweisungen nachkommt.

»Autsch!« Gerade, als ich mich, Jasper im Arm, vorbeuge, um Thórsteinn die Milch abzunehmen, schnappt der Kiefer des Kleinen um meine Brust.

Obwohl Thórsteinn sichtlich versucht, seine Mimik zu beherrschen, zeigen sich die verräterischen Grübchen auf seinen Wangen und ein wahrer Funkenreigen silbriger Schattierungen setzt die Salbeiblätter in seinem Blick in Brand. »Deinen ›Segnungen des Zeitalters‹ zum Trotz – dieser Knabe weiß wohl, an welcher Stelle die Quelle seiner Nahrung zu suchen ist …«

Wie, du kennst „Aus der Zeit gefallen“ noch gar nicht und bist neugierig geworden? Hier ist die Leseprobe von Teil 1:

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