In eigener Sache: Meine Nomination zum Indie Selfpublisher Preis 2017 (@Youtasia)

Es weihnachtet ja schon so sehr – da passt es doch wie ein (vorgezogenes) Weihnachtsgeschenk, dass ich für den erstmals ausgelobten Indie Selfpublisher Preis 2017 von Youtasia nominiert wurde:

Es wäre ganz klasse, wenn ihr mich unterstützen könntet und mir zwischen dem 15. und 20. Dezember um 22 Uhr eure Stimme gebt.

Unter allen abstimmenden Teilnehmern verlost Youtasia verschiedene Gewinne:
2 große, 4 mittlere und vier kleine Fanpäckchen (mit u. a. Taschenbüchern, Goodies, E-Books) sowie 20 digitale Päckchen mit jeweils einem E-Book oder Hörbuch.

Doch es gibt noch mehr Preise!
Unter allen, die für mich voten, verlose ich zwei repräsentative Hardcover-Ausgaben von Falkenherz – Bewährung der Schildmaid im Wert von 16 €.

Sollte ich aber dank eurer Unterstützung zu den Gewinnern unter den Autoren gehören, dann eskaliere ich und verfünffache diesen ausgelobten Preis.

Ja, ihr habt richtig gelesen, dann verlose ich insgesamt zehn Hardcover von Falkenherz unter allen, die mir ihre Stimme gegeben haben.

Na, ist das ein Ansporn?

Dann nichts wie los! Votet für mich – und steigert eure (und somit meine) Gewinnchancen, indem ihr eure Freunde ebenfalls dazu anstiftet!

Ich danke euch schon im Voraus!

Der Jungfrau neue Kleider

Ja, wie die Zeit verrinnt … Nun ist es schon über zwei Jahre her, dass ich den Verlagsvertrag für „Die 13. Jungfrau“ geschlossen habe, und da der Verlag kein Interesse daran zeigte, die vertraglich vereinbarte Nebenrechte wie Printausgabe, Hörbuch etc. zu nutzen, konnte ich die nun fristgemäß entsprechend § 1 und 2 Urheberrechtsgesetz zurückfordern – was mir auch umgehend nach Fristablauf vom Verlag so bestätigt wurde.

Zur Vorbereitung der Printversionen braucht es nun natürlich ein neues Cover!

Dazu bräuchte ich nun eure Meinung zu zwei Cover-Alternativen:

Es ist natürlich klar, dass ich dann die Cover (für E-Book  und Taschenbuch) der beiden anderen „Schildmaid“-Bände entsprechend anpassen werde:

So, und jetzt seid ihr gefragt – und zwar vorzugsweise die Leser von „Die 13. Jungfrau“!

Welches neue „Kleid“ soll Melwyn in „Die 13. Jungfrau“ tragen?

Hier noch einmal zur Erinnerung:

Bitte kommentiert, ob Alternative 1 (links) oder Alternative 2 (rechts).

Gerne mit Begründung!

#Autorenwahnsinn #SommerlochEdition Tag 10 | #tbt2016 Mein Sommerprojekt 2016

#tbt2016 bedeutet Throwback Thursday 2016 – und ich soll verraten, woran ich im August 2016 geschrieben habe …

Das ist relativ einfach, es handelte sich um den Feinschliff an „Falkenherz – Bewährung der Schildmaid“, das als meine 2. SP-Veröffentlichung dann am 18. Oktober 2016 erschienen ist.

Hier geht es zur Leseprobe:

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Interna aus dem Autorenleben | Reblogged: Die Sache mit den Namen

Simonsegur hat sich die Frage gestellt:

Woher bekommt man die Namen für seine Figuren?

Eine beliebte Frage mit eigentlich beliebigen Antworten. Nur eines scheint klar zu sein: Der Name muss passen. Wie auch immer man den Namen findet – die Suche dauert so lange, bis man das Gefühl hat: „Ja! Nur so kann sie/er heißen!“
Germanisten untersuchen dieses Problem unter der Bezeichnung „literarische Onomastik“ (also in etwa „dichterische Namensgebung“).

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Wer meine Bücher kennt, wird wissen, dass ich ein Faible für eine Kategorie an Namen besitze, die ich in Abwandlung von Simonsegurs Aufzählungspunkt

4. sprechende Namen mit durchsichtiger Etymologie: Wurm, Joe Schwätzer.

eher als sprechende Namen mit undurchsichtiger Etymologie bezeichnen würde. *zwinker*

Die Tipps, die Simonsegur gibt, finde ich (in unterschiedlichem Maße) interessant:

Achtet darauf, Euren Figuren keine ähnlichen Namen zu geben – die Verwirrung beim Leser ist groß, wenn zwei Helden Sarah und Sascha heißen. Variiert nicht nur die Anfangsbuchstaben, sondern auch den Klang und die Silbenzahl der Namen.

Ja, das war mir bei meinem Debüt Die 13. Jungfrau so ergangen, und wurde glücklicherweise gleich beim ersten Lesen vom Verlagslektorat entdeckt, denn ich hatte wahrhaftig einen völlig unwichtigen Knecht, der nur erwähnt wird, um mitzuteilen, dass er zu Tode gekommen ist, mit Ömnungur verflixt ähnlich benannt wie Ögmundur, den Vater meines Helden Ifill.

Dieser Fauxpas ließ sich glücklicherweise ganz rasch beheben 😀

Zungenbrecher oder Sonderzeichen machen es den Lesern unnötig schwer. Gerade im Fantasybereich ärgere ich mich immer wieder über Namen wie Ksch’zklarpoeiö.

Jein. Nun, das erwähnte Ksch’zklarpoeiö würde nun auch auf mein Missfallen stoßen, aber wenn das Buch sonst gut geschrieben ist und der Name Sinn ergibt? Dann würde Ksch’zklarpoeiö in meinen Gedanken kurzerhand zu Klarpo mutieren.

Denn, ja:

Auch ich mute meinen Lesern komplizierte, gegebenenfalls schwer auszusprechende – aber dafür authentische! – Namen zu, denn mir hängen die ewigen Eriks, Leifs und Finns in den Wikingergeschichten ebenso zum Halse heraus, wie die gängigen Vorurteile über die Volksstämme aus dem Norden.

Aber, um meine Topf-Deckel-Theorie zu zitieren: Ich glaube, dass die Sorte Leser, denen meine Bücher runtergehen wie ein perfekt passender Deckel auf einen Topf, genau diese Art von Namen als Tüpfelchen auf dem i empfinden. Zumindest lassen es die Rückmeldungen vermuten.

Und ich bezeuge: Weder ich noch meine Figuren haben etwas dagegen, wenn aus dem alten Wolf Kveldúlfur in den Gedanken der Leser „Kwelli“ und aus Ögmundur „Öggi“ gemacht wird!

Die Klangfarbe muss stimmen. Bösewichter und Monster tragen nicht umsonst soviel dunkles „O“ im Namen: Mordor bei „Herr der Ringe“ etwa, die Morlocks in H.G. Wells „Zeitmaschine“ oder Voldemort bei „Harry Potter“. Auch tiefe A-Klänge passen zu Bösewichtern: Darth Vader oder Sauron. Zischlaute lassen einen Namen hart klingen, weiche Konsonanten wie l, m oder n führen zu „weichen“ Assoziationen.

Tja, dann habe ich ja alles richtig gemacht mit meinen Helden Ifill und Bjørgyn (ausgesprochen Pjörk-win, aber das wird in den Büchern erklärt).

Hat Deine Figur einen besonders ausgeprägten Charakterzug, gib diesen bei Google mit dem Zusatz „Namensbedeutung“ ein. Beispielsweise „Namensbedeutung Kämpfer“ führt zu interessanten Listen und Namen: Cygnus, Aline, Gilbert, Gudrun, Karl, Volker oder Schwirzus. Auch wenn die Leser etymologische Bedeutungen nicht unbedingt nachschlagen werden, „passt“ ein solcher Name nur umso besser.

Genau. Damit wären wir wieder oben bei den bereits erwähnten sprechenden Namen mit undurchsichtiger Etymologie – bzw. mit einer Etymologie, die dem Leser erst früher oder später deutlich gemacht wird.

Mein Heldin Melwyn leidet sehr darunter, denn sie findet ihr Äußeres nicht hübsch, geschweige denn, dass sie heißt (und aussieht) wie der Honigschimmer, den ihr Name besagt.

Ifill hingegen trägt den ihm den Namen gebenden Falken gleich als Hautstecherei auf seinem Rücken.

Foy, deren Name Vertrauen bedeutet, muss gerade solches erst finden – und wer wäre geeigneter, um ihr dabei zu helfen, als ein etwas zwielichtiger Held namens Bjørgyn, dessen Name für einen rettenden Freund steht?

Googel noch etwas: deine ausgedachten Fieslinge. Damit nicht Dein brutaler Massenmörder zufällig den Namen einer realen, halbwegs bekannten Persönlichkeit trägt …

Das Problem habe ich mit meinen historischen Settings nun nicht gerade, und auch wenn ich der ein oder anderen historischen Figur, die ich auftreten lasse, manch nicht so ganz freundliche Züge zuschreibe, so hoffe ich doch, dass sich nach rund 1200 Jahren niemand findet, der sich davon auf den Schlips seines Ur-ur-ur-ur-….-ur-Opas getreten fühlt.

Aber bei den zeitgenössischen Plotideen (ja, auch so etwas gibt es) – da werde ich diesen Rat dann doch beherzigen!

 

#Autorenwahnsinn Tag 12: Zitat aus dem letzen MS

»M-mir wird ir-schn… ir-schn…« Ich lache darüber, dass ich nicht mehr richtig reden kann, und kühle meine glühenden Wangen mit den Fingerrücken. »Mir’s ganss heißs!«, flüstere ich ihm ganz im Vertrauen zu und taste nach den Bindebändern an Hemd und Wams, nur um festzustellen, dass mein Halsausschnitt bereits, beziehungsweise vom Stillen immer noch weit offen steht.

»Das … merke ich.« Seine Stimme nimmt einen seltsam rauen Klang an. Er sieht mir in die Augen, und als ich den Blick nicht abwende, lässt er den Seinen behutsam sinken. »Du bist … sehr schön«, sagt er und ich wundere mich, weil ich plötzlich seinen Atem höre. »Meinst du nicht doch, du könntest ab und zu Kleider tragen, wenn wir auf Handelsreisen sind? Dein Anblick würde mir gewiss den einen oder anderen Vorteil verschaffen, wenn ich am Verhandeln bin …«

In Frauentracht? Ich schüttele den Kopf. »Ohne m-meine Waffen fühl’sch mich irgnwie …«

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Falkenherz – Bewährung der Schildmaid

»… nackt?«, vervollständigt er meinen Satz und zieht am Bindeband meines Hemds den Stoff über meine Schulter herab. Sein Atem streift heiß und kalt zugleich meine Haut, als er sich vorbeugt und meine linke Brustwarze mit den Lippen umschließt.

#Autorenwahnsinn Tag 1: Rückblick auf das Schreibjahr 2016

Mein Schreibjahr 2016 dazu gehört natürlich in allererster Linie mein Herzensprojekt Falkenherz – Bewährung der Schildmaid, dessen Rohfassung im Juni fertig war und das am 18. Oktober erschienen ist.

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Aber die Zeit seit dem Erscheinen habe ich nicht nur fleißig Werbung für das Buch gemacht, sondern auch an meinem Projekt Die Magd weitergeschrieben!

Arbeitstitel: Die Magd

Arbeitstitel: Die Magd